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Sage 100 MS-Access Runtime

9.0

Dienstag, 10. Februar 2026



Deutsch

Hintergrund

Aussagen Sage zu den Voraussetzungen

Sicherheitskritische Aspekte

Setup / Installation der Sage 100

Praktische Herausforderungen bei Endkunden-Installationen

Aus Sicht der Software-Entwicklung für die Sage 100



Deutsch


Hintergrund

Für den Legacy-Client der Sage 100 und auch teilweise für das Sage Administrator Tool werden immer noch ältere Technologien benötigt, wie COM und Microsoft Access..

Das Frontend des Legacy-Clients benötigt eine passende Microsoft Access Runtime.


Aussagen Sage zu den Voraussetzungen

Die Sage 100 setzt aus Entwicklersicht Microsoft Access 2019 voraus. Zur Laufzeit funktioniert die Sage 100 auch mit neueren Access Runtime Versionen.

Kern der Funktionalitäten basieren auf der Access Database Engine (ADE).

Sage empfiehlt für reine Runtime-Installationen bei Kunden die neuste Microsoft Access 365 Runtime Version zu verwenden.

https://support.microsoft.com/en-us/office/download-and-install-microsoft-365-access-runtime-185c5a32-8ba9-491e-ac76-91cbe3ea09c9



Sicherheitskritische Aspekte

⚠️Ältere Microsoft Access Runtime-Versionen werden nicht mehr von Microsoft weitergepflegt und auch nicht mit Updates versorgt.

Daher empfiehlt Sage , nicht mehr unterstützte MS-Access-Versionen bei Kundeninstallationen zu deinstallieren.


Setup / Installation der Sage 100

Im Rahmen älterer Setup-Programme der Sage 100 konnte es zu Problemen kommen , wenn eine neuere Runtime-Version von Microsoft Access installiert war und ältere Setups der Sage 100 haben dann auch "zwangsweise" ältere Microsoft Access Runtime-Versionen installiert (teilweise sogar die Version 2010).

⚠️Es ist daher wichtig , für eine Neuinstallation der Sage 100 stets die neuste/aktualisierte Setup-Version aus der Knowledgebase von Sage herunterzuladen und diese zu verwenden.

Ausschließlich die neusten Versionen der Sage 100 erkennen , ob bereits neuere/passende Microsoft Access Runtime-Versionen installiert sind und installieren dann nicht ältere Runtime-Versionen.


Praktische Herausforderungen bei Endkunden-Installationen

In der Praxis stellt sich die Microsoft Access-Situation oft als Lizenzproblem heraus.

Viele Kunden setzten Terminalserver ein und haben für teures Geld spezielle Office-Lizenzen erworben , die teilweise noch auf älteren Version 2016 von Office basieren!

In solchen Fällen ist es oft in der Praxis gar nicht möglich , einfach eine neuere Microsoft Access Runtime-Version zu installieren.

Es kommt z.B. zu Fehlern beim Versuch , die neueren Runtime-Versionen zu installieren. Oder die Sage Programme verhalten sich nach der Installation nicht wie erwartet (in Bezug auf die Komponenten des Legacy Clients oder des Sage Administrator Tools).


Aus Sicht der Software-Entwicklung für die Sage 100

Wie aus den Systemvoraussetzungen der Sage 100 hervorgeht , entwickelt Sage selber mit Microsoft Access 2019. Dies wird auch für die Software-Entwicklung für Techpartner empfohlen , die noch Anpassungen am Legacy Client / für den Legacy Client vornehmen müssen.

Aufgrund der zuvor erklärten praktischen Herausforderungen in Umgebungen von Endkunden kann es dann erforderlich werden , Anpassungen gegen ältere Microsoft Access-Stände in MS-Access zu "compilieren" , so dass es zur Laufzeit nicht zu Problemen mit MS-Access-Verweisen (References) kommt.

Fasst man alle diese Aspekte zusammen , dann wird schnell klar , dass es eine korrekte und gute Entscheidung von Sage ist , so schnell wie möglich den Legacy Client "loszuwerden" , der technologisch immer noch extrem mit COM-Technologie und Microsoft Access "verheiratet" ist.



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