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Wichtige Infos zu E-Rechnung / Important info regarding electronic invoicing

17. Aug. 2026

Sage

Wichtiges zum Thema "E-Rechnung" / Important facts about "Electronic invoicing" (e invoicing)

Deutsch

E-Rechnungspflicht: Die wichtigsten Fristen und Regeln im B2B-Bereich

Wichtige Verhaltensregeln und Konsequenzen im Alltag

⚠️Handlungsempfehlung / So bereiten Sie sich optimal vor


English

E-invoicing Obligation: Key Deadlines and Rules in the B2B Sector

Key Rules of Conduct and Everyday Consequences

⚠️Recommended Actions / How to Best Prepare




Deutsch


E-Rechnungspflicht: Die wichtigsten Fristen und Regeln im B2B-Bereich

Die Einführung der E-Rechnung bringt für Unternehmen feste Zeitpläne und neue rechtliche Anforderungen mit sich.


Bereits seit dem 1. Januar 2025 gilt für inländische B2B-Unternehmen in Deutschland eindeutig die Pflicht , E-Rechnungen gemäß der Norm EN 16931 (wie XRechnung oder ZUGFeRD) empfangen zu können.


Für den aktiven Versand gelten noch Übergangsfristen.

Bis Ende 2026 dürfen Rechnungen weiterhin auf Papier oder - Achtung: ausschließlich mit Zustimmung des Empfängers! - als PDF verschickt werden.


Kleinere Unternehmen , die 2026 einen Umsatz von unter 800.000 Euro verzeichnen , erhalten eine Schonfrist bis Ende 2027.


Auf europäischer Ebene wird bereits nach aktuellem Plan ab 2030 das digitale Meldesystem ViDA eingeführt , welches Mitte 2030 eine EU-weite E-Rechnungspflicht für alle grenzüberschreitende Umsätze bringt und bis 2035 zu einer verpflichtenden Angleichung aller nationalen Systeme führen soll.


⚠️Unsere Meinung:

Die EU arbeitet hier also mit Hochdruck an einer transparenten Datenüberwachung , um gezielt gerade auch im grenzüberschreitenden Bereich Auswertungen greifbar zu haben und somit Unternehmen zur Transparenz zu zwingen. Die "Überwachungstendenzen" der Bürokratie nehmen also bedauerlicherweise weiterhin zu. Dies ist für kleinere und auch teilweise mittlere Businesses eher hinderlich und wird nicht unbedingt zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Man sieht aktuell (2026/08) auch z.B. mit der EU-Verpackungsverordnung , wie die überbordende Bürokratie am Ende nur bestimmte Gruppen "glücklich" macht: Bürokraten , Technokraten und - da müssen wir uns ehrlich machen - auch die IT-Unternehmen , für die diese "Regelwut" weiterhin für zusätzliche Umsätze sorgen wird - jedoch klar zu Lasten kleinerer und oft auch mittelständischer Unternehmen!


Wichtige Verhaltensregeln und Konsequenzen im Alltag

Bei Untätigkeit oder Fehlern wird seitens der Behörden massivst mit Konsequenzen "gedroht" , um das Hinarbeiten zu mehr digitaler Transparenz für die EU zu erzwingen.

Für fehlerhafte Ausgangsrechnungen können Bußgelder von bis zu 5.000 Euro für jeden(!) einzelnen Verstoß anfallen.


Sind Eingangsrechnungen nicht konform , riskieren Unternehmen den Vorsteuerabzug und Zahlungsverzögerungen , was zu massiven Liquiditätsproblemen führen kann.


Unternehmer in der EU sind zudem berechtigt , Rechnungen abzuweisen , falls Pflichtangaben nur in einer PDF stehen , aber nicht im entscheidenden digitalen Dokument (der i.d.R. darunterliegenden XML-Datei).

Bald ist ausschließlich der strukturierte XML-Datensatz rechtlich relevant , reine PDFs oder Bilddateien genügen nicht mehr und haben weniger Rechtskraft als der eigentliche XML-Datensatz.

D.h. dann dienen die PDF- oder Bilddateien im Grunde nur noch der Übersicht für menschliche Absender und Empfänger.


Bereits archivierte PDF-Rechnungen der Vergangenheit bleiben selbstverständlich gültig , müssen aber (in Deutschland) im Rahmen der achtjährigen Frist unverändert und vor allem GoBD-konform aufbewahrt werden.


Wenn eingesetzte ERP-Software noch nicht bereit ist , genügt für den bloßen Empfang vorerst ein E-Mail-Postfach samt revisionssicherer Speicherung der XML-Dateien.

Dies ist aktuell (noch) ausdrücklich erlaubt , solange Unternehmen unter die Ausnahmeregelgungen fallen (siehe oben).


⚠️Spätestens wenn der Versand für ein Unternehmen Pflicht wird (je nach Unternehmensgröße 2027 oder 2028) , ist eine Software mit integrierter Verarbeitung notwendig - dies lässt sich implizit aus den Anforderungen herleiten.

Deutsche Software-Hersteller wie Sage oder Haufe etc. arbeiten daher mit Hochdruck daran , diese Anforderungen zu erfüllen.


⚠️Handlungsempfehlung / So bereiten Sie sich optimal vor

  • Richten Sie eine zentrale E-Mail-Adresse für den Rechnungsempfang ein und informieren Sie Kunden sowie Lieferanten rechtzeitig über Ihre Umstellung.


  • Klären Sie frühzeitig mit Ihrem IT-Berater / ggf. Steuerberater (Datev z.B.) , welche Formate unterstützt werden.


  • Erstellen Sie außerdem zwingend eine Verfahrensdokumentation.

    Diese beschreibt alle Prozesse rund um Ihre digitalen Rechnungen , dient als Nachweis der GoBD-Konformität und sorgt dafür , dass bei Betriebsprüfungen die Beweislast bei der Finanzverwaltung liegt.

    Insbesondere dieser Punkt wird in der Praxis oft vernachlässigt , was zu unangenehmen Konsequenzen führen kann.


English


E-invoicing Obligation: Key Deadlines and Rules in the B2B Sector

The introduction of e-invoicing entails fixed timelines and new legal requirements for businesses.


Since 1 January 2025 , domestic B2B companies in Germany have been strictly obliged to be capable of receiving e-invoices compliant with the EN 16931 standard (such as XRechnung or ZUGFeRD).


Transitional periods still apply for active sending.

Until the end of 2026 , invoices may still be sent on paper or – please note: exclusively with the recipient's consent! – as a PDF.


Smaller businesses recording a turnover of less than 800,000 euros in 2026 are granted a grace period until the end of 2027.


At the European level, current plans dictate that the digital reporting system ViDA will be introduced from 2030. This will impose an EU-wide e-invoicing obligation for cross-border transactions by mid-2030 and is intended to lead to a harmonisation of all national systems by 2035.


⚠️Our opinion:

The EU is therefore working flat out on transparent data monitoring in order to have targeted evaluations readily available , especially in cross-border trade , thereby forcing businesses into transparency.

The "surveillance tendencies" of the bureaucracy are therefore , unfortunately , continuing to increase. This is rather a hindrance for smaller and also , in some cases , medium-sized businesses and will not necessarily contribute to international competitiveness.

For example , one can currently see (2026/08) , with the EU Packaging Regulation , how excessive bureaucracy ultimately only makes certain groups "happy": bureaucrats , technocrats , and - we must be honest here - also the IT companies, for whom this "obsession with rules" will continue to generate additional turnover - yet clearly at the expense of smaller and often also medium-sized enterprises!


Key Rules of Conduct and Everyday Consequences

In the event of inaction or errors , authorities are heavily "threatening" consequences to force the push towards greater digital transparency for the EU.


For incorrect outgoing invoices , fines of up to 5,000 euros can be incurred for each(!) individual violation.


If incoming invoices are non-compliant , businesses risk losing their input tax deduction and facing payment delays , which can lead to severe liquidity problems.


Furthermore , entrepreneurs in the EU are entitled to reject invoices if mandatory information is only provided in a PDF, but not in the crucial digital document (usually the underlying XML file).

Soon, only the structured XML dataset will be legally relevant; mere PDFs or image files will no longer suffice and will hold less legal weight than the actual XML dataset.

This means that PDF or image files will then essentially only serve as an overview for human senders and recipients.


Previously archived PDF invoices from the past naturally remain valid , but (in Germany) they must be stored unaltered and , most importantly , in a GoBD-compliant manner for the duration of the eight-year retention period.


If the ERP software in use is not yet ready, an email inbox paired with audit-proof storage of the XML files will suffice for mere receipt for the time being. This is currently (still) explicitly permitted as long as businesses fall under the exemption rules (see above).


⚠️ At the latest, when sending becomes mandatory for a business (depending on its size, in 2027 or 2028) , software with integrated processing will be necessary – this can be implicitly derived from the requirements.

Therefore , German software manufacturers such as Sage or Haufe , etc. , are working flat out to fulfil these requirements.


⚠️Recommended Actions / How to Best Prepare

  • Establish a central inbox: Set up a central email address for receiving invoices and inform your customers and suppliers in good time about your transition.


  • Consult your advisors: Clarify early on with your IT consultant or tax advisor (e.g., DATEV) which formats are supported.


  • Create documentation: Furthermore, it is imperative to create procedural documentation. This describes all processes relating to your digital invoices, serves as proof of GoBD compliance, and ensures that the burden of proof lies with the tax authorities during tax audits. This point in particular is often neglected in practice, which can lead to unpleasant consequences.

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